Internationale Versandkosten erklärt

Ein praktischer Leitfaden zu internationalen Versandausgaben, einschließlich Zöllen, Steuern und Gebühren, damit Sie sorgenfrei versenden und Überraschungen vermeiden können.

Was sind Anlandekosten?

Anlandekosten umfassen alle Ausgaben für den Versand eines Produkts. Bei internationalen Sendungen umfassen die Anlandekosten die anfallendenZölle, Steuern und Gebühren.

Sie können Ihren Kunden durch die Integration der UPS® Global Checkout API auf Ihrer E‑Commerce‑Website die Transparenz garantierter Anlandekosten bieten.

Wie werden internationale Versandkosten ermittelt?

Die Kosten für eine internationale Sendung hängen von den Details der Sendung ab: dem Wert der zu versendenden Gegenstände, dem Herstellungsland, dem Ursprungs- und Bestimmungsland sowie dem Zweck der Sendung (z. B. Geschenk, verkaufte Gegenstände, Dokumente ohne Handelswert usw.).

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Versender die Handelsrechnung sowie alle zusätzlichen Zollformulare vollständig und so genau wie möglich ausfüllt. Die Angabe des HTS-Codes (Harmonisierter Zolltarifcode) für die Produkte trägt dazu bei, dass die Importabgaben korrekt berechnet werden und die Zollabfertigung reibungslos verläuft.

Wer zahlt internationale Zölle, Steuern und Gebühren?

Für die Zahlung von Zöllen, Steuern und Gebühren ist entweder der Versender oder der Empfänger verantwortlich. In seltenen Fällen können diese einem Dritten in Rechnung gestellt werden.

Wenn Sie der Versender sind:
Wenn Sie kein UPS-Zahlungskonto besitzen und einfach mit Kreditkarte bezahlen, wird die Sendung standardmäßig als DDU versendet. Dies bedeutet, dass der Empfänger für alle Zölle, Steuern und Gebühren verantwortlich ist, die für den Empfang seiner Sendung anfallen. Indem Sie ein UPS-Zahlungskonto eröffnen, können Sie bei der Erstellung des Versandaufklebers auswählen, wer bezahlen soll.

Wenn der Empfänger Kosten übernimmt, empfehlen wir Ihnen, ihn vor der Transaktion darüber zu informieren, um Überraschungen zu vermeiden. Bitte beachten Sie: UPS kann die ausstehenden Beträge von Ihnen zurückfordern, wenn der Empfänger nicht zahlt.

Wenn Sie der Empfänger sind:
Möglicherweise haben Sie eine Benachrichtigung erhalten, dass für Ihre internationale Sendung zusätzliche Gebühren anfallen.

Was sind Incoterms®?

Incoterms® (kurz für International Commercial Terms) sind elf weltweit anerkannte Handelsklauseln, die dazu dienen, die Rollen von Käufern und Verkäufern im internationalen Handel zu klären. Diese Regeln legen unter anderem die Verantwortlichkeiten für die Kostenverteilung fest.

Es obliegt dem Versender, bei der Erstellung eines Versandetiketts die Incoterms für die jeweilige Sendung auszuwählen. Wenn der Versender keine Auswahl trifft, wird standardmäßig DDU (Delivery Duty Unpaid, Frei Haus unverzollt) gewählt, was bedeutet, dass der Empfänger für die Zahlung der Anlandekosten verantwortlich ist.

Wir haben eine Übersicht über verschiedene Incoterms-Definitionen zusammengestellt, um Ihnen ein besseres Verständnis der Optionen zu ermöglichen.

Worin besteht der Unterschied zwischen DDU und DDP?

Wenn der Versender Zölle, Gebühren oder Steuern zahlt, spricht man von DDP (Delivery Duty Paid, Frei Haus verzollt). Dies kann das Kundenerlebnis verbessern, indem es für zusätzliche Klarheit und Transparenz während des Kaufprozesses sorgt. Delivery Duty Unpaid (DDU) bedeutet, dass der Empfänger bezahlen muss.

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Bieten Sie Ihren Kunden garantierte Anlandekosten

Mit der UPS® Global Checkout-API können Sie Ihren Kunden einen garantierten Grundpreis anbieten, der alle Zölle, Steuern und Gebühren abdeckt – und das direkt beim Bezahlvorgang. Dank dieser Transparenz können Ihre Kunden ruhig einkaufen, ohne unerwartete Lieferkosten befürchten zu müssen.

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