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Ihr Brexit Ressourcen Center

Mit über einem Jahrhundert Erfahrung in der Logistik und der weltweit größten internen Zollabwicklung sind wir hier, um Ihnen bei der Bewältigung der Anforderungen für den Versand zwischen Großbritannien und der EU zu helfen. Wir geben Ihnen eine Orientierung und stellen Ihnen nützliche Ressourcen zur Verfügung.

Leitfaden für Versender

Bevor Sie mit dem Versand beginnen

  •  

    Registrieren Sie sich für eine EORI-Nummer sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU

    Für den Versand zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ist eine EORI-Nummer (Economic Operator’s Registration and Identification) sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU erforderlich.

    Um sich für eine EORI-Nummer im Vereinigten Königreich zu registrieren:

    • Wenn Sie im Vereinigten Königreich bereits für die USt registriert sind, füllen Sie den Antrag hier aus.
    • Wenn Sie im Vereinigten Königreich nicht für die USt registriert sind, füllen Sie für Einfuhren den Antrag hier aus.
    • Wenn Sie im Vereinigten Königreich nicht für die USt registriert sind, füllen Sie für Ausfuhren den Antrag hier

    Um sich für eine EORI-Nummer in der EU zu registrieren:

    Für USt registieren

    • Wenn Sie ein Unternehmen sind, das in das Vereinigte Königreich importiert, müssen Sie sich für die Umsatzsteuer im Vereinigten Königreich registrieren lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.
      Wenn Sie ein Unternehmen sind, das in die EU exportiert, müssen Sie sich in jedem EU-Land registrieren, in das Sie importieren. Greifen Sie auf die Webseiten der Zollbehörden aller EU-Länder hier

    Der FAQ-Abschnitt auf dieser Seite bietet weitere Informationen über Änderungen bei der Umsatzsteuer (USt) und Gebühren.

    Benennen Sie einen eingetragenen Importeur (IOR), wenn der Empfänger nicht der Anmelder ist

    Der IOR ist für ihre Zollanmeldungen verantwortlich und haftbar.

    • Unternehmen, die in ihrem eigenen Namen in die EU importieren, müssen einen IOR benennen. Der IOR kann ein EU-registriertes verbundenes Unternehmen oder ein qualifizierter Dritter sein.
    • Unternehmen, die in ihrem eigenen Namen in das Vereinigte Königreich importieren, müssen entweder:
      • einen IOR ernennen (der ein registriertes verbundenes Unternehmen im Vereinigten Königreich oder ein qualifizierter Dritter sein kann); oder
      • sich über die HMRC-Websseite als ein NETP (nicht ansässiges steuerpflichtiges Unternehmen) für die Umsatzsteuer registrieren lassen.

Vorbereitung Ihrer Sendung

  • Überprüfen Sie die Herkunft der Waren
    Sie müssen die Warenherkunft und den Anspruch auf Präferenzbehandlung wo erforderlich auf der Handelsrechnung oder anderen Handelsdokumenten (mit Ausnahme von Transportverträgen, z.B. Luftfrachtbrief oder Frachtbrief) angeben. Um von den Vorzugszöllen im Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu profitieren, müssen die Produkte, die Sie versenden, alle erforderlichen Ursprungsregeln erfüllen. Überprüfen Sie hier, ob Ihre Produkte für die Inanspruchnahme von Vorzugstarifen in Frage kommen.

  • Überprüfen Sie, ob Beschränkungen für die Waren gelten.
    Einige Waren erfordern spezielle Verfahren an der Grenzkontrollstelle. Für landwirtschaftliche und Lebensmittel-Sendungen beispielsweise sind Gesundheitszeugnisse erforderlich, und sie werden an der Grenze gesundheitlichen und phytosanitären Inspektionen unterzogen. Um Störungen an der Grenze zu vermeiden, können daher einige eingeschränkte Waren nur mit UPS Express-Services verschickt werden. Sie werden dennoch geprüft, aber an anderen Orten. Der Absender ist für die Erfüllung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen und/oder Verordnungen in den jeweiligen Ländern verantwortlich. Sendungen unterliegen der Kontrolle und eventuellen Verzögerungen durch den Zoll oder Vertreter anderer Behörden.

    Verwenden Sie unser Import/Export-Tool, um die Liste der verbotenen oder eingeschränkten Waren zu erhalten, die für Ihre internationale Sendung gilt.

  • Ausfüllen einer Handelsrechnung
    Falsche oder fehlende Informationen sowie ungenaue Warenbeschreibungen sind die häufigsten Gründe für Zollverzögerungen.

    Beim Ausfüllen einer Handelsrechnung ist eine detaillierte und genaue Beschreibung in einfacher Sprache der zu versendenden Waren erforderlich. Dies ermöglicht es der Zollabfertigungsstelle am Zielort, die Waren zu identifizieren und zu bewerten und die Einfuhrgebühren und -steuern des Landes anzuwenden.

    Unser Leitfaden hilft Ihnen bei der Vorbereitung der erforderlichen Dokumente für die Zollabfertigung von Sendungen.

    Erfahren Sie hier mehr über Handelsrechnungen und angemessene Warenbeschreibungen

Wie Sie Ihren Versendern helfen können, die beste Erfahrung bei diesen Sendungen zu haben

  • Wählen Sie die internationale Rechnungsstellungsoption aus, die zu Ihrem Unternehmen passt
    Die internationalen UPS Rechnungsstellungsoptionen geben Ihnen die Flexibilität, Ihrem Empfänger Gebühren auf eine ihm genehme Art und Weise in Rechnung zu stellen.

    Weitere Informationen

  • Halten Sie Ihren Kunden auf dem Laufenden
    Wenn für Sendungen Zollgebühren und Steuern anfallen können, die vom Empfänger bezahlt werden müssen, informieren Sie Ihre Kunden im Voraus. Bitte geben Sie UPS auch die Kontaktdaten Ihres Empfängers an. Damit können wir Ihrem Kunden vorab Zustellbenachrichtigungen senden und es ihm ermöglichen, Zölle, Steuern oder Gebühren im Voraus zu bezahlen.

    Wenn Sie Ihren Kunden Rücksendeoptionen anbieten, geben Sie Ihnen klare Anweisungen zu den Anforderungen für den Versand von Rücksendungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU, wie etwa das Ausfüllen einer Handelsrechnung. EU-basierte B2C-Versender sollten erwägen, eine britische Rückversandadresse für Ihre Sendungen in das Vereinigte Königreich zu verwenden, um zu vermeiden, dass Endverbraucher für ihre Rücksendungen eine Handelsrechnung ausfüllen müssen.

Zusätzliche Informationen und Ressourcen

  • So versenden Sie zwischen dem der EU und dem Vereinigten Königreich
    Laden Sie unseren praktischen Leitfaden für den Versand von der EU zum Vereinigten Königreich herunter, um mehr darüber zu erfahren, was Sie tun müssen – er enthält außerdem eine hilfreiche Checkliste.

  • Transport von Waren nach und aus Nordirland
    Nordirland wird weiterhin an einer begrenzten Anzahl von EU-Zollvorschriften ausgerichtet bleiben. Waren, die zwischen der EU und Nordirland versendet werden, werden als Intra-EU-Verkehr transportiert. Das bedeutet, dass es voraussichtlich keine zollamtliche Überwachung, Kontrollen oder Formalitäten geben wird.

    Für Sendungen zwischen Großbritannien und Nordirland sind mit UPS für die meisten B2C- oder B2B-Sendungen mit einem Wert von weniger als 135£ derzeit keine Zollabfertigungsformalitäten erforderlich. Vorläufige Zollabfertigungsformalitäten gelten für Waren mit einem Wert von über 135£. Diese Anforderungen werden sich mit der weiteren Umsetzung des Nordirland-Protokolls weiterentwickeln.

    Weitere Informationen zu Sendungen zwischen Großbritannien und Nordirland sowie Sendungen über Nordirland finden Sie auf gov.uk.

Produkte und Services von UPS, die Ihnen helfen, Ihre Sendungen reibungslos zu transportieren

  • Zollverzögerungen minimieren
    Beschleunigen Sie die Zollabfertigung und schonen Sie die Umwelt mit UPS Paperless™ Invoice– eine elektronische und nachhaltige Lösung für Handelsrechnungen und andere vom Zoll benötigte Dokumente, mit der die Zollabfertigung beginnen kann, bevor Ihre Waren die Grenze erreichen.

  • Schwierigkeiten bei der Zollabfertigung verringern und Kosten reduzieren
    Versenden Sie aus dem Vereinigten Königreich an mehrere Empfänger in der EU oder umgekehrt? UPS World Ease®  ermöglicht es Ihnen, diese als eine einzige Sendung zu konsolidieren und zu verzollen, was Ihren Verwaltungsaufwand vereinfacht und Kosten senkt.

    UPS TradeAbility® hilft, Ihren Warenfluss zu verwalten. Keine Überraschungen bei Kosten, kein zusätzlicher Zeitverlust bei der Dokumentenvorbereitung und Sie haben länderspezifische Tarifcodes direkt zu Ihrer Verfügung.

Anleitung für Empfänger

Verstehen Sie die Details Ihrer Sendung

Wenn Sie online einkaufen, überprüfen Sie, woher das Produkt geliefert wird. Wenn es zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU versandt wird, überprüfen Sie, ob Zölle und Steuern im Endpreis enthalten sind.

Mögliche Gebühren und was sie bedeuten

Seit dem 1. Januar 2021 gelten für viele Sendungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU Zölle und Steuern. UPS muss diese möglicherweise in Ihrem Namen bezahlen, um das Paket zu verzollen und zuzustellen.

 Darüber hinaus fallen aufgrund der erhöhten Anpassungskosten bei Transport, Zollabfertigung und Netzwerk im Zusammenhang mit Waren, die in und aus dem Vereinigten Königreich befördert werden, jetzt UPS Zollabfertigungsgebühren an.

 Die obengenannten Zölle, Steuern und Gebühren können je nach den vom Versender ausgewählten Service- und Rechnungsoptionen vom Versender oder vom Empfänger zu zahlen sein.

 Wenn diese Beträge dem Empfänger in Rechnung gestellt werden, werden wir diese Beträge von Ihnen einziehen. Wir empfehlen Versendern, uns Ihre Kontaktdaten mitzuteilen, damit wir Sie kontaktieren können, um die Zahlung im Voraus zu arrangieren. Wenn die Zahlung nicht im Voraus erfolgt, besteht unsere einzige Option darin, Sie zu bitten, bei der Zustellung in bar zu zahlen.

Internationaler Rücksendungen verwalten

Wenn Sie Waren zurücksenden möchten, die zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU versandt werden müssen, benötigen diese Sendungen jetzt eine Handelsrechnung für den Rücksendeweg. Wir empfehlen Ihnen, sich mit dem Händler in Verbindung zu setzen, um weitere Informationen zu erhalten.

FAQ

Haftungsausschluss: Ausländische staatliche Vorschriften, einschließlich der EU-Umsatzsteuervorschriften und -bestimmungen, werden von uns weder kontrolliert noch überwacht. Wir stellen Informationen zur Verfügung, die Ihnen bei Ihren Sendungen in das Vereinigte Königreich und die EU behilflich sein können; diese sollten nicht als Rechts- oder Steuerberatung angesehen werden.