Atlanta, 23. Juli 2009 - UPS (NYSE:UPS) gab heute für sein am 30. Juni abgeschlossenes zweites Geschäftsquartal 2009 einen Betriebsgewinn von 895 Millionen US-Dollar bekannt, bei einem Umsatzrückgang von 16,7 Prozent. Der bereinigte dilutierte Gewinn pro Aktie lag bei 0,49 US-Dollar, gegenüber 0,85 US-Dollar im Vergleichszeitraum 2009. Die Quartalsergebnisse wurden durch die nach wie vor schwache Weltwirtschaft negativ beeinflusst.
Beim bereinigten dilutierten Gewinn pro Aktie ist eine Belastung infolge der Neubewertung bestimmter Auslandsobligationen unberücksichtigt, die nicht zur Bilanzierung im Rahmen des Hedge Accounting berechtigt sind. Die Belastung belief sich nach Steuern auf 48 Millionen US-Dollar und hatte keinen Einfluss auf den Betriebsgewinn oder den Cashflow. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibung belief sich der dilutierte Gewinn pro Aktie auf 0,44 US-Dollar pro Aktie.
Der gesamte Unternehmensumsatz ging von 13,0 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2008 auf 10,8 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal dieses Jahres zurück, während das konsolidierte Volumen sich um 4,7 Prozent auf 914 Millionen Pakete verringerte.
"Unsere Performance war dem Druck des globalen Wirtschaftsumfelds ausgesetzt, aber UPS bleibt finanziell sehr stark", sagte Scott Davis, Chairman und CEO von UPS. "Wir investieren weiterhin in Wachstumschancen, während die UPS Mitarbeiter ihre Produktivität steigern und unseren Kunden helfen, diese schwierige Zeit zu meistern. Wir sind ein Unternehmen, das diese Rezession durchstehen wird, wobei wir uns so aufstellen, dass wir bei einer wirtschaftlichen Erholung die größten Vorteile haben werden."
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2. Q. 2009 |
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| Konsolidierte Ergebnisse |
2. Q. 2009 |
(bereinigt) |
2. Q. 2008 |
| Umsatz |
10,83 Mrd. $ |
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13,00 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
0,90 Mrd. |
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1,45 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
8,3 % |
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11,2 % |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
14,3 Mio. |
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15,0 Mio. |
| Dilutierter Gewinn pro Aktie |
0,44 $ |
0,49 $ |
0,85 $ |
Der konsolidierte Umsatz pro Paket ging um 10,5 Prozent zurück; ausschlaggebend waren dabei zurückgehende Kraftstoffzuschläge und Paketgewichte und negative Auswirkungen der Wechselkursentwicklung. UPS hat seine Betriebskosten um 985 Millionen US-Dollar gesenkt, wobei die Kraftstoffkosten nicht berücksichtigt sind.
Anfang dieses Monats hat das Unternehmen seinen Nachhaltigkeitsbericht 2008 veröffentlicht, der die Führungsrolle von UPS in Umweltbelangen innerhalb der Paketzustellbranche dokumentiert und das Vorhaben einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes der UPS Airline um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 darlegt. Hieraus ergibt sich seit 1990 eine Gesamtreduzierung um 42 Prozent.
Liquidität Trotz des Gewinnrückgangs verbesserte sich der freie Cashflow im ersten Halbjahr 2009 um 195 Millionen US-Dollar (wobei Steuererstattungen im Jahr 2008 nicht berücksichtigt sind). Durch ein effektives Management der Kapitalaufwendungen und des Betriebskapitals konnte UPS im ersten Halbjahr einen freien Cashflow von 2,7 Milliarden US-Dollar erzielen. In den ersten sechs Monaten 2009 hat UPS außerdem:
- Dividenden in Höhe von insgesamt 876 Millionen US-Dollar gezahlt
- 671 Millionen US-Dollar für Investitionen aufgewendet
- Für 248 Millionen US-Dollar insgesamt 5,1 Millionen Aktien zurückgekauft
UPS hat das erste Halbjahr 2009 mit 3,3 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und handelbaren Wertpapieren abgeschlossen.
US-Paketgeschäft |
2. Q. 2009 |
2. Q. 2008 |
| Umsatz |
6,79 Mrd. $ |
7,71 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
0,48 Mrd. $ |
0,90 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
7,0 % |
11,7 % |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
12,5 Mio. |
13,1 Mio. |
Das gesamte durchschnittliche Tagesvolumen innerhalb der USA ging im zweiten Quartal 2009 um 4,6 Prozent zurück. Das Air-Volumen blieb unverändert, während sich das Ground-Volumen um 5,4 Prozent verringerte. Der Umsatz pro Paket ging im US-Geschäft um 7,8 Prozent zurück, wobei sich zurückgehende Kraftstoffzuschläge, der anhaltende Trend zu leichtgewichtigeren Paketen und Veränderungen im Produktmix auswirkten. Trotz des Volumenrückgangs hat dieser Geschäftsbereich Marktanteile gewonnen.
Dank eines effektiven Kostenmanagements ging die Zahl der Arbeitsstunden, der gefahrenen Kilometer und der geflogenen Stunden prozentual stärker zurück als das Volumen. Die Einsparungen hieraus reichten aber nicht, um den Umsatzrückgang vollständig auszugleichen. Darum verzeichnete dieser Geschäftsbereich einen Rückgang beim Betriebsgewinn und bei der Gewinnspanne.
Anfang Juli hat UPS die erste Phase des auf mehrere Jahre ausgelegten Ausbaus seines Worldport®, des Air-Hubs in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky, abgeschlossen. Diese Anlage ist das größte internationale Air-Hub des Unternehmens. In der ersten Ausbauphase wurde die Sortierkapazität um 15 Prozent auf 350.000 Pakete pro Stunde erhöht. Außerdem ergeben sich eine wirtschaftlichere Paketbearbeitung und eine höhere Netzwerkleistung.
| Internationales Paketgeschäft |
2. Q. 2009 |
2. Q. 2008 |
| Umsatz |
2,25 Mrd. $ |
2,95 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
0,29 Mrd. $ |
0,41 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
13,0 % |
13,8 % |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
1,82 Mio. |
1,93 Mio. |
Das internationale Exportvolumen ging im Tagesdurchschnitt um 7,3 Prozent zurück. Ohne die Auswirkungen des diesjährigen Ostertermins hätte der Rückgang des Exportvolumens bei etwa 5 Prozent gelegen. Der Umsatz pro Paket wurde durch zurückgehende Kraftstoffzuschläge, Wechselkursentwicklungen, Veränderungen im Produktmix und geringere Paketgewichte negativ beeinflusst. Trotz des Volumenrückgangs blieb die Gewinnspanne im Vergleich zum ersten Quartal 2009 dank eines effektiven Kostenmanagements annähernd unverändert.
Während des zweiten Quartals 2009 hat UPS mit Akquisitionen seiner Servicepartner in Slowenien und der Türkei weiter in sein internationales Paketgeschäft investiert. Das Unternehmen hat außerdem ein Joint Venture mit Sitz in Dubai gegründet, das die Paket-, Fracht- und Kontraktlogistikdienste von UPS im Nahen Osten, in der Türkei und in Teilen Zentralasiens managen und ausweiten soll.
| Supply Chain und Fracht |
2. Q. 2009 |
2. Q. 2008 |
| Umsatz |
1,79 Mrd. $ |
2,34 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
0,13 Mrd. $ |
0,15 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
7,0 % |
6,3 % |
Infolge zurückgehender Kraftstoffzuschläge und eines geringeren Volumens ging der Umsatz im Geschäftsbereich Supply Chain und Fracht um 23,3 Prozent zurück. Die Verbesserung der Gewinnspanne ist auf verbessertes Kostenmanagement und effektive Kostenkontrolle im Bereich Spedition und Logistik zurückzuführen. UPS Freight hat von Quartal zu Quartal Verbesserungen bei der Stückgut-Tonnage und-Sendungszahl erzielt. In einem extrem wettbewerbsintensiven Umfeld konnte diese Geschäftseinheit weiterhin Marktanteile gewinnen. Der im Jahresvergleich zu verzeichnende lediglich 1,9-prozentige Rückgang bei der Gesamtzahl der Sendungen hebt sich deutlich von den zweistelligen Verlusten des Marktes ab.
Im zweiten Quartal hat UPS Healthcare-Logistik-Anlagen in Puerto Rico und den Niederlanden eröffnet. Diese sollen die zunehmenden Supply-Chain-Anforderungen von Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie, medizinisches Equipment und Biotechnologie erfüllen.
Mit der Einführung eines neuen weltweiten Systems für den Bereich Critical Parts Fulfillment und der Einrichtung eines Netzwerks von Außenlager-Standorten in Indien hat UPS außerdem seine weltweiten Kapazitäten für Supply-Chain-Dienste verbessert.
Ausblick "Das wirtschaftliche Umfeld ist nach wie vor schwierig. Die Rückgänge sowohl im US- als auch im internationalen Paketgeschäft scheinen sich zwar auf einem gewissen Niveau einzupendeln, aber die Volumina werden deutlich unter denen des letzten Jahres liegen", sagte Kurt Kuehn, Chief Financial Officer von UPS.
"Obwohl der Rückgang bei den Wirtschaftsindikatoren weniger dramatisch ist als zuvor in diesem Jahr, ist es nach wie vor fraglich, wann die geschäftlichen Aktivitäten wieder zunehmen werden", sagte Kuehn weiter. "Das wirtschaftliche Umfeld dürfte im dritten Quartal ähnlich sein wie im zweiten Quartal. Darum gehen wir wie im zweiten Quartal von einem Gewinn pro Aktie im Bereich von 0,45 bis 0,55 US-Dollar aus."
"Wir übertreffen unsere vorgesehenen Kosteneinsparungen, ohne dadurch unser hohes Serviceniveau zu beeinträchtigen, und gleichzeitig investieren wir für die Zukunft", so Kuehn abschließend. "Wir haben beim Management unseres Geschäfts die Balance von Kosteneinsparungen und strategischen Investitionen immer genau im Blick."
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UPS bietet als weltgrößter Paketzustelldienst und als ein weltweit führender Anbieter von Supply-Chain-Lösungen eine umfassende Auswahl an Möglichkeiten für die Synchronisierung des Waren-, Informations- und Kapitaltransfers. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. UPS bedient weltweit mehr als 200 Länder und Gebiete. Die UPS Aktien werden an der New York Stock Exchange gehandelt. Im Internet finden Sie UPS unter www.ups.com. Aktuelle UPS Nachrichten gibt es unter www.pressroom.ups.com.
Diese Presseinformation enthält Aussagen, die im Sinne von Paragraph 27A des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1933 und Paragraph 21E des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1934 als "in die Zukunft weisend" verstanden werden könnten. Diese Aussagen beziehen sich auf künftige Vorhaben sowie Ansichten und gegenwärtige Erwartungen von UPS und dem UPS Management und sind demzufolge nicht als feststehende Tatsachen oder unveränderliche Entwicklungen anzusehen. Sie sind vielmehr mit den üblichen Risiken und Unsicherheiten jeder Art von Prognose behaftet. Bestimmte Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in der Pressemitteilung enthaltenen vorausschauenden Aussagen abweichen; diese Faktoren können sein: wirtschaftliche und andere Bedingungen der Märkte, in denen das Unternehmen agiert, Regierungsvorschriften und -beschränkungen, Veränderungen der Wettbewerbsumgebung, Streiks, Arbeitsunterbrechungen und Bummelstreiks, Steigerungen der Luftverkehrs- und Treibstoffpreise, zyklische und saisonale Schwankungen der Betriebsergebnisse, wie andere Risiken, die in dem Formblatt 10-K und anderen Akten der Gesellschaft bei der US-Börsenaufsichtsbehörde erörtert wurden und hiermit durch Verweis einbezogen werden.
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