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UPS gibt Ergebnisse für das erste Quartal 2008 bekannt
Pressemitteilungen

 
Umsatzzuwachs vor allem dank internationalem Paketgeschäft und Supply Chain und Fracht / Situation der US-Wirtschaft führt zu Gewinnrückgang

Atlanta, 23. April 2008
- UPS (NYSE:UPS) hat heute für das erste Quartal 2008 für alle Geschäftsbereiche ein Umsatzplus bekannt gegeben, wobei sowohl das internationale Paketgeschäft als auch der Bereich Supply Chain & Fracht zweistellige Zuwächse erzielten. Die deutlich schwächere US-Wirtschaft führte allerdings zu einem 9,4-prozentigen Rückgang des dilutierten Gewinns pro Aktie auf 0,87 US-Dollar gegenüber bereinigten 0,96 US-Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum.

Beim bereinigten Gewinn pro Aktie blieben im ersten Quartal 2007 Aufwendungen im Zusammenhang mit älteren Flugzeugtypen und mit einem Programm zum vorzeitigen Ausscheiden von Mitarbeitern aus dem Unternehmen unberücksichtigt. Unter Berücksichtigung dieser Belastungen im Berichtszeitraum 2007 stieg der dilutierte Gewinn pro Aktie im ersten Quartal 2008 gegenüber 0,78 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr um 11,5 Prozent an.

Der Gesamtumsatz von UPS stieg für das am 31. März 2008 abgeschlossene Quartal um 6,5 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar an, während das gesamte durchschnittliche Tagesvolumen mit 15,1 Millionen Paketen unverändert blieb. Der konsolidierte durchschnittliche Umsatz pro Paket verbesserte sich um 5,4 Prozent.

"Die Situation der US-Wirtschaft hat sich im Laufe des ersten Quartals schneller verschlechtert als erwartet", sagte Scott Davis, UPS Chairman und CEO. "Während wir im Hinblick auf die Kosten in diesem schwierigen Umfeld überaus wachsam sein werden, konzentrieren wir uns gleichzeitig weiterhin auf das Wachstum des Geschäfts. Wir werden weiterhin in die Infrastruktur sowie in neue Produkte und Dienstleistungen investieren, die unseren Kunden zum Erfolg auf dem globalen Markt verhelfen."

"UPS hat seine Operationen bereits durch viele wirtschaftliche Zyklen hindurch erfolgreich geführt, und wir werden dies wieder tun", fügte Davis hinzu.



1. Q.  2007
Konsolidierte Ergebnisse
1. Q.  2008
1. Q.  2007
(bereinigt)
Umsatz
12,7 Mrd. $ 
11,9 Mrd. $ 
Betriebsgewinn
1,49 Mrd. $
1,36 Mrd. $ 
1,65 Mrd. $ 
Gewinnspanne
11,8 %
11,4 %
13,8 %
Durchschnittliches Volumen pro Tag
15,13 Mio.
15,13 Mio.
Dilutierter Gewinn pro Aktie
0,87 $
0,78 $
0,96 $

Während des ersten Quartals 2008 hat UPS ein Gesamtvolumen von 968 Millionen Paketen zugestellt, ebensoviel wie im ersten Quartal 2007. Die Ergebnisse wurden negativ beeinflusst durch eine Verlagerung weg von den Premium-Produkten, das frühe Osterdatum und die erheblich gestiegenen Treibstoffkosten.

Liquidität
UPS schloss das erste Quartal 2007 mit 1,48 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und handelbaren Wertpapieren ab. UPS hat außerdem:

  • Einen freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar erzielt, wobei eine Rückerstattung von US-Bundessteuern in Höhe von 850 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Ausstieg des Unternehmens aus dem Central States Pension Plan nicht berücksichtigt ist
  • Für 1,24 Milliarden US-Dollar insgesamt 17,4 Millionen Aktien zurückgekauft, womit von den für Aktienrückkäufe genehmigten Mitteln noch 8,9 Milliarden US-Dollar verbleiben; UPS geht davon aus, diese Rückkäufe bis Ende 2009 abzuschließen
  • Dividenden in Höhe von insgesamt 893 Millionen US-Dollar gezahlt; die Dividende wurde im Berichtszeitraum um 7 Prozent erhöht
  • 661 Millionen US-Dollar für Investitionen aufgewendet
1. Q. 2007
US-Paketgeschäft
1. Q. 2008
1. Q. 2007
(bereinigt)
Umsatz
7,74 Mrd. $
7,55 Mrd. $
Betriebsgewinn
959 Mio. $ 
941 Mio. $ 
1,15 Mrd. $
Gewinnspanne
12,4 %
12,5 %
15,3 %
Durchschnittliches Volumen pro Tag
13,25 Mio.
13,29 Mio.

Die Abschwächung der US-Wirtschaft hat im Berichtszeitraum nicht nur zu einer Verringerung des durchschnittlichen Tagesvolumens um 0,3 Prozent geführt, sondern auch zu einer Verlagerung weg von den Premium-Produkten beigetragen. Das Air-Express-Volumen (Next Day Air®) ging um 3,8 Prozent zurück und das Air-Volumen außerhalb des Express-Service um 2,9 Prozent. Das Ground-Volumen legte um 0,3 Prozent zu. Der Umsatz pro Paket blieb bei allen Servicearten stabil, wobei sich der konsolidierte Umsatz pro Paket um 2,7 Prozent verbesserte.

Der Rückgang des Volumens, die Verlagerung weg von den Premium-Produkten und die gestiegenen Treibstoffkosten haben im ersten Quartal 2008 zur Verringerung des Betriebsgewinns und der Gewinnspanne beigetragen.



1. Q. 2007
Internationales Paketgeschäft
1. Q. 2008
1. Q. 2007
(bereinigt)
Umsatz
2,76 Mrd. $
2,39 Mrd. $
Betriebsgewinn
421 Mio. $ 
371 Mio. $ 
440 Mio. $ 
Gewinnspanne
15,3 %
15,6 %
18,4 %
Durchschnittliches Volumen pro Tag
1,88 Mio.
1,84 Mio.

Die Performance des internationalen Paketgeschäfts wurde wie erwartet durch das frühe Osterdatum, aus dem sich in Europa eine geringere Zahl von Betriebstagen ergab, negativ beeinflusst. Außerdem wurde der internationale Bereich durch die höheren Treibstoffkosten im ersten Quartal 2008 belastet. Das Exportvolumen stieg in Relation zu den Betriebstagen um etwa 10 Prozent an, was zu einem Umsatzplus von 15,7 Prozent beigetragen hat. Das Wachstum des Exportvolumens aus den USA war stark, woraus sich eine ausgewogene weltweite Performance ergibt: Asien, Europa und die USA verzeichneten jeweils einen zweistelligen Zuwachs beim Exportvolumen.

1. Q. 2007
Supply Chain und Fracht
1. Q. 2008
1. Q. 2007
(bereinigt)
Umsatz
2,18 Mrd. $ 
1,97 Mrd. $ 
Betriebsgewinn
113 Mio. $ 
46 Mio. $ 
54 Mio. $ 
Gewinnspanne
5,2 %
2,3 %
2,7 %

Die Umsatz im Bereich Supply Chain und Fracht stieg um fast 11 Prozent an. Der Umsatz aus dem Speditions- und Logistikgeschäft legte um 12,8 Prozent zu, wobei sich das neue, im Januar dieses Jahres eingeführte Luftfracht-Portfolio positiv auswirkte. Der Umsatz aus dem Stückgut-Transport verbesserte sich um 4,1 Prozent, wurde allerdings von der abgeschwächten US-Wirtschaft belastet. Der Betriebsgewinn für Supply Chain und Fracht legte um mehr als das Doppelte zu.


Ausblick
"Wir sehen keine Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal", sagte Kurt Kuehn, Chief Financial Officer von UPS. "Darum geht das Unternehmen für dieses Quartal von einem Gewinn im Bereich von 0,97 bis 1,04 US-Dollar pro dilutierter Aktie aus, im Vergleich zu 1,04 US-Dollar im zweiten Quartal 2007."

Zur Gewinnprognose für das gesamte Jahr 2008 sagte Kuehn: "Die meisten Beobachter gehen in ihren Voraussagen davon aus, dass die derzeitigen schwierigen Bedingungen auch den weiteren Verlauf dieses Jahres bestimmen werden. Darum senken wir unsere Gewinnerwartung für 2008 auf die Spanne von 3,90 bis 4,20 US-Dollar pro dilutierter Aktie."

"Trotz der momentanen Situation der US-Wirtschaft sind die langfristigen Wachstumsbedingungen für unsere Branche und für UPS sehr günstig", sagte Kuehn weiter. "Unser internationaler Bereich und das Supply-Chain-Geschäft bieten nach wie vor große Chancen. In den USA stellen wir unser Paketgeschäft so auf, dass wir diesen Abschwung durchstehen und für die wirtschaftliche Erholung bereit sind."

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UPS bietet als weltgrößter Paketzustelldienst und als ein weltweit führender Anbieter von Supply-Chain-Lösungen eine umfassende Auswahl an Möglichkeiten für die Synchronisierung des Waren-, Informations- und Kapitaltransfers. Der  Hauptsitz des Unternehmens ist Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. UPS  bedient weltweit mehr als 200 Länder und Gebiete. Die UPS Aktien werden an der New York Stock Exchange gehandelt. Im Internet finden Sie UPS unter www.ups.com. Aktuelle UPS Nachrichten gibt es unter www.pressroom.ups.com.

Diese Presseinformation enthält Aussagen, die im Sinne von Paragraph 27A des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1933 und Paragraph 21E des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1934 als "in die Zukunft weisend" verstanden werden könnten. Diese Aussagen beziehen sich auf künftige Vorhaben sowie Ansichten und gegenwärtige Erwartungen von UPS und dem UPS Management und sind demzufolge nicht als feststehende Tatsachen oder unveränderliche Entwicklungen anzusehen. Sie sind vielmehr mit den üblichen Risiken und Unsicherheiten jeder Art von Prognose behaftet. Bestimmte Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in der Pressemitteilung enthaltenen vorausschauenden Aussagen abweichen; diese Faktoren können sein: wirtschaftliche und andere Bedingungen der Märkte, in denen das Unternehmen agiert, Regierungsvorschriften und -beschränkungen, Veränderungen der Wettbewerbsumgebung, Streiks, Arbeitsunterbrechungen und Bummelstreiks, Steige¬rungen der Luftverkehrs- und Kraftstoffpreise, zyklische und saisonale Schwankungen der Betriebsergebnisse, wie andere Risiken, die in dem Formblatt 10-K und anderen Akten der Gesellschaft bei der US-Börsenaufsichtsbehörde erörtert wurden und hiermit durch Verweis einbezogen werden.
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