Gewinnrückgang wegen schwacher Wirtschaft und hoher Treibstoffpreise / Der Geschäftsbereich Supply Chain und Fracht übertrifft weiterhin die Erwartungen
Atlanta, 22. Juli 2008 - UPS (NYSE:UPS) gab heute für das zweite Quartal 2008 einen Umsatzanstieg in Höhe von 6,7 Prozent bekannt, gleichzeitig aber einen Rückgang des dilutierten Gewinns pro Aktie um 18,3 Prozent auf 0,85 US-Dollar im Vergleich zu 1,04 US-Dollar im zweiten Quartal des letzten Jahres. Steigende Treibstoffpreise und eine stagnierende US-Wirtschaft haben den Gewinnrückgang sowohl im Paketgeschäft in den USA als auch im internationalen Bereich verursacht.
Demgegenüber hat der Geschäftsbereich Supply Chain und Fracht seine Rentabilität erheblich verbessert.
"Obwohl die Rahmenbedingungen für unsere Operationen im zweiten Quartal schwierig waren, ist UPS fest davon überzeugt, dass die Grundlagen für das langfristige Wachstum unseres Unternehmens und unserer Branche sehr positiv sind", sagte Scott Davis, UPS Chairman und CEO. "Wir helfen unseren Kunden, sich in dieser schwierigen Phase zu behaupten, während wir gleichzeitig bei UPS intern alles uns Mögliche tun, um uns auf die derzeitigen Bedingungen einzustellen."
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| Konsolidierte Ergebnisse |
2. Q. 2008 |
2. Q. 2007 |
| Umsatz |
13,00 Mrd. $ |
12,19 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
1,45 Mrd. $ |
1,77 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
11,2% |
14,5% |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
15,0 Mio. |
15,0 Mio. |
| Dilutierter Gewinn pro Aktie |
0,85 $ |
1,04 $ |
Das Gesamtvolumen in dem am 30. Juni 2008 abgeschlossenen Quartal belief sich auf 959 Millionen Pakete und blieb damit gegenüber dem zweiten Quartal 2007 so gut wie unverändert. Der Umsatz stieg auf 13,0 Milliarden US-Dollar an und der Umsatz pro Paket legte um 5,9 Prozent zu. Negativ beeinflusst wurden die Quartalsergebnisse durch einen 67-prozentigen Anstieg der Treibstoffkosten, einen Volumenrückgang bei den Premium-Produkten und die schwachen US-Importe.
Liquidität Der freie Cashflow blieb in den ersten sechs Monaten 2008 mit 3,4 Milliarden US-Dollar weiterhin stark, einschließlich einer Rückerstattung von US-Bundessteuern in Höhe von rund 1 Milliarde US-Dollar im Zusammenhang mit dem Ausstieg des Unternehmens aus dem Central States Pension Plan. UPS hat außerdem:
- Für 2,4 Milliarden US-Dollar insgesamt 34,8 Millionen Aktien zurückgekauft
- Dividenden in Höhe von insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar gezahlt
- 1,4 Milliarden US-Dollar für Investitionen aufgewendet
- Das zweite Quartal mit 1,7 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen abgeschlossen
| US-Paketgeschäft |
2. Q. 2008 |
2. Q. 2007 |
| Umsatz |
7,71 Mrd. $ |
7,58 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
0,90 Mrd. $ |
1,19 Mrd. $ |
| Gewinnspanne |
11,7 % |
15,7 % |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
13,1 Mio. |
13,2 Mio. |
Die schleppende US-Wirtschaft verursachte im zweiten Quartal 2008 einen Rückgang von 1,3 Prozent beim durchschnittlichen Tagesvolumen in den Vereinigten Staaten und trug außerdem zu einer deutlicheren Abnahme bei den Premium-Produkten bei, als dies im ersten Quartal 2008 der Fall war. Die durchschnittlichen Tagesvolumina gingen beim Air-Express-Volumen (Next Day Air®) um 6,1 Prozent zurück, beim Air-Volumen außerhalb des Express-Service um 2,3 Prozent und beim Ground-Volumen um 0,7 Prozent. Der Umsatz pro Paket stieg konsolidiert um 3,1 Prozent an und verbesserte sich bei allen Servicearten.
Diese Faktoren waren zusammen mit dem rasanten Anstieg der Treibstoffpreise und der zweimonatigen Verzögerung bei der Anpassung des Treibstoffzuschlags für den Rückgang der Betriebsergebnisse im zweiten Quartal 2008 verantwortlich.
Im Berichtszeitraum gaben UPS und DHL bekannt, dass sie an einer 10-Jahres-Vereinbarung arbeiten, in deren Rahmen UPS Lufttransportkapazitäten für das Express-Volumen, das Air-Volumen außerhalb des Express-Service und das internationale Paketvolumen von DHL innerhalb der USA und zwischen den USA, Kanada und Mexiko bereitstellen soll.
| Internationales Paketgeschäft |
2. Q. 2008 |
2. Q. 2007 |
| Umsatz |
2,95 Mrd. $ |
2,50 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
407 Mio. $ |
475 Mio. $ |
| Gewinnspanne |
13,8 % |
19,0 % |
| Durchschnittliches Volumen pro Tag |
1,93 Mio. |
1,80 Mio. |
Die internationalen Ergebnisse wurden im zweiten Quartal 2008 durch die höheren Treibstoffkosten, durch den Rückgang des US-Importvolumens und durch das langsamere Wachstum bei den Premium-Diensten in den wichtigen Regionen der Welt negativ beeinflusst.
Das Exportvolumen legte um branchenführende 10,2 Prozent zu, wobei sich das frühe Osterdatum, durch das sich die Wachstumsrate um etwa 2 Prozent erhöhte, positiv auswirkte. Gleichwohl hat sich das Volumenwachstum während des zweiten Quartals 2008 beträchtlich verlangsamt.
Während des Berichtszeitraums setzte UPS seine weltweiten Investitionen fort. In Tamworth in Großbritannien schloss das Unternehmen die Netzwerkintegration seines größten Ground-Hubs außerhalb der USA ab. In Asien kündigte UPS den Bau eines innerasiatischen Hubs in Shenzhen in China an, nahm fünf wöchentliche Flüge nach Nagoya in Japan auf und schloss die Übernahme seines Joint-Venture-Partners in Korea ab.
| Supply Chain und Fracht |
2. Q. 2008 |
2. Q. 2007 |
| Umsatz |
2,34 Mrd. $ |
2,11 Mrd. $ |
| Betriebsgewinn |
148 Mio. $ |
98 Mio. $ |
| Gewinnspanne |
6,3 % |
4,6 % |
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Supply Chain und Fracht verbesserte sich um annähernd 11 Prozent, wobei der Betriebsgewinn um mehr als 50 Prozent zulegte. Ausschlaggebend für die Ergebnisse war die nach wie vor starke Performance des Speditions- und Logistikgeschäfts. Als Antwort auf die Anforderungen von Healthcare- und Hightech-Kunden kündigte UPS im zweiten Quartal 2008 die Ausweitung seines Logistikzentrums in Burlington in der kanadischen Provinz Ontario an.
Der Umsatz aus dem Stückgut-Transport von UPS Freight LTL verbesserte sich um 7,2 Prozent, das Sendungsvolumen ging jedoch wegen der stagnierenden US-Wirtschaft um 2,3 Prozent zurück. UPS Freight weitete seine Zustellgarantie auf Sendungen nach und aus Kanada aus und führte auf 1.000 Verbindungen in den USA verbesserte Laufzeiten ein.
Ausblick "Die schleppende US-Wirtschaft und der Anstieg der Treibstoffkosten haben uns und unsere Kunden im zweiten Quartal getroffen", sagte Kurt Kuehn, Chief Financial Officer von UPS. "Obwohl von Ökonomen bis 2009 keine Erholung prognostiziert wird, gehen wir davon aus, dass die zweite Jahreshälfte 2008 zumindest in bescheidenem Umfang bessere Ergebnisse bringen wird als die erste Jahreshälfte, vorausgesetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verschlechtern sich nicht. Darum gehen wir für das gesamte Jahr 2008 von einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 3,50 bis 3,70 US-Dollar aus. Für die zweite Jahreshälfte 2008 ergibt sich daraus ein Gewinn pro Aktie im Bereich von 1,78 bis 1,98 US-Dollar, gegenüber 1,72 US-Dollar in der ersten Jahreshälfte 2008."
Wie Kuehn hervorhob, werden Vergleiche mit den Ergebnissen des letzten Jahres im dritten Quartal schwieriger und im vierten Quartal einfacher sein.
"Wir unternehmen die notwendigen Schritte, um die Kosten zu kontrollieren, den Kunden einen zusätzlichen Nutzen zu bieten und unser Geschäft auszuweiten, während wir uns gleichzeitig auf die Gegebenheiten des derzeit schwierigen Umfelds einstellen", fügte Kuehn hinzu.
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UPS bietet als weltgrößter Paketzustelldienst und als ein weltweit führender Anbieter von Supply-Chain-Lösungen eine umfassende Auswahl an Möglichkeiten für die Synchronisierung des Waren-, Informations- und Kapitaltransfers. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Atlanta im US-Bundesstaat Georgia. UPS bedient weltweit mehr als 200 Länder und Gebiete. Die UPS Aktien werden an der New York Stock Exchange gehandelt. Im Internet finden Sie UPS unter www.ups.com. Aktuelle UPS Nachrichten gibt es unter www.pressroom.ups.com.
Diese Presseinformation enthält Aussagen, die im Sinne von Paragraph 27A des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1933 und Paragraph 21E des US-amerikanischen Wertpapiergesetzes von 1934 als "in die Zukunft weisend" verstanden werden könnten. Diese Aussagen beziehen sich auf künftige Vorhaben sowie Ansichten und gegenwärtige Erwartungen von UPS und dem UPS Management und sind demzufolge nicht als feststehende Tatsachen oder unveränderliche Entwicklungen anzusehen. Sie sind vielmehr mit den üblichen Risiken und Unsicherheiten jeder Art von Prognose behaftet. Bestimmte Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in der Pressemitteilung enthaltenen vorausschauenden Aussagen abweichen; diese Faktoren können sein: wirtschaftliche und andere Bedingungen der Märkte, in denen das Unternehmen agiert, Regierungsvorschriften und -beschränkungen, Veränderungen der Wettbewerbsumgebung, Streiks, Arbeitsunterbrechungen und Bummelstreiks, Steigerungen der Luftverkehrs- und Treibstoffpreise, zyklische und saisonale Schwankungen der Betriebsergebnisse, wie andere Risiken, die in dem Formblatt 10-K und anderen Akten der Gesellschaft bei der US-Börsenaufsichtsbehörde erörtert wurden und hiermit durch Verweis einbezogen werden.
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